Workshop: Wie schrieben Sie eigentlich ‚Toleranz‘?

Im Rahmen der aktuellen Diskussion um Migration in Deutschland wird lautstark (mehr) Integrationsbereitschaft seitens der unterschiedlichen Einwanderungsgruppen gefordert. Teile mancher Gruppen werden sogar in der Hitze des Gefechts ihren Willen zur Integration abgesprochen.

Viel zu häufig geht jedoch ein wesentlicher Faktor in der Emotionalität der ganzen Debatte unter: Eine erfolgreiche Integration kann nie eine Einbahnstraße sein!

Auch der integrationswilligste Migrant kann nur soweit in seiner neuen Heimat wirklich “ankommen” wie es seinen Mitbürgern von der Mehrheitsgesellschaft zulassen. Auf der gesellschaftlichen Ebene bedeutet das u.a. das Recht auf Chancengleichheit; auf der persönlichen Ebene u.a. das Streben nach gegenseitiger Akzeptanz.

Beide Seiten stehen vor einer großen Herausforderung, denn:

  • Wie viel der eigenen reichen kulturellen Erbe muss der Migrant aufgeben, um persönlich als auch beruflich am Leben in Deutschland erfolgreich zu partizipieren?
  • Wie muss Deutschland künftig “Nationalität: Deutsch” verstehen, um das reichhaltige Potential dieser neuen Deutschen erfolgreich für die Gesellschaft und die Wirtschaft zu aktivieren?

Wie schreiben Sie eigentlich “Toleranz”?

Ziel dieses vierstündigen Workshops ist eine kurze Auseinandersetzung mit dem Begriff “Identität” als wichtige Vorstufe zur Toleranz. In einer lebhaften Mischung aus Selbstreflexion, Arbeit in Kleingruppen und Diskussion werden wir uns über folgende Aspekte der Identität austauschen:

  • Was sind die wichtigsten Faktoren/Merkmale der eigenen, persönlichen Identität?
  • Was veranlasst mich mein Gegenüber als “anders” oder “fremd” zu begreifen?
  • Und nicht zuletzt: Was sind die wichtigsten Gemeinsamkeiten, die uns eine stabile und ausbaufähige Verständigungs- und Akzeptanzbrücke bieten?

Denn wie Deutschlands bekanntester Dichter, Johann Wolfgang von Goethe, bereits wusste:

Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein:
Sie muss zur Anerkennung führen.
Dulden heißt beleidigen.

Sie wollen mehr…

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